

Theoretische und praktische Aspekte zeigen, dass die frühzeitige Sanierung bzw. Restrukturierung eines Unternehmens am erfolgversprechendsten ist.
Die Erfahrung lehrt, dass Insolvenzanträge in Deutschland in vielen Fällen zu spät und in „unkoordinierter” Weise gestellt werden. Dies ist in besonderem Maße dadurch begründet, dass es selten im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens einen zwischen den Stakeholdern kommunizierten und koordinierten Restrukturierungs- und Sanierungsansatz gibt. Dabei müssen vermeintlich unterschiedliche Interessenslagen kein Hinderungsgrund für ein frühzeitig abgestimmtes Sanierungskonzept sein. Letztlich führen frühzeitige Planungen im Rahmen eines Insolvenzverfahrens zu viel effizienterer Restrukturierung. So können z. B. Produktionsunterbrechungen, Umsatzeinbrüche oder Führungsprobleme vermieden und dadurch Wertvernichtungen für die Beteiligten verhindert werden.
Das iir setzt seinen Fokus ausnahmslos auf die Restrukturierung von Unternehmen oder sonstigen Institutionen. Ausgeschlossen sind natürliche Personen oder isolierte strukturierte Finanzierungen.
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